
Schnuppertauchen am Genner Strand
am Sonntag, den 30. Juli 2006
Abschrift des Zeitungsartikels der Nordschleswiger Nachrichten:
Abgetaucht: 14 Schüler wagten sich erstmals unter Wasser
Gelungener Tauchkurs mit fürsorglichen Lehrern von der Flensburger Tauchschule Kopsch
Gjenner/Genner – (can) Das Tauchen ist eine abenteuerliche Sportart, hat man erst einmal den Weg in die faszinierende Unterwasserwelt des Meeres geschafft. Doch bis es soweit ist, gilt es, an Land die notwendigen Vorbereitungen zu treffen, die sich für manch einen als recht kompliziert erweisen können: wie etwa das Anziehen des unhandlichen Taucheranzuges. Dies mussten am Wochenende 14 zum Teil blutige Anfänger erfahren, die an einem Tauchkurs der Kommune Rothenkrug und der Blaue Flagge Station am Gjenner Strand teilnahmen
Durchgeführt wurde der Kurs in Zusammenarbeit mit dem Jugendhof Knivsberg, der den Kontakt zur Flensburger Förde Tauchschule Kopsch hergestellt hatte. Deren Tauchlehrer und Mitglieder waren denn auch zahlreich erschienen, so dass keiner der teilweise recht unsicheren Schüler des Tauchkurses sich zu sorgen brauchte, er könnte etwas falsch machen, denn für jeden von ihnen war ein Profitaucher dabei, der bei jedem Handgriff behilflich war. Erklärt wurde auf Deutsch, Dänisch und Englisch, was mitunter zu unterhaltsamen Missverständnissen führte, wie etwa als eine Frau vom Tauchlehrer auf Deutsch aufgefordert wurde, in die Taucherbrille zu spucken, um auf diese Weise ein Beschlagen der Brille beim Aufsetzen zu verhindern. Dies aber kam ihr spanisch vor, weshalb sie sich mit Pusten begnügte. Der Tauchlehrer aber ließ nicht locker, wiederholte seine Anweisung mit anschaulicher Gebärdensprache, und mit Unterstützung der anderen ringsum stehenden Schüler, schaffte er es am Ende doch noch, die Frau dazu zu bewegen, einen gezielten Spuckeklecks in die Brille zu platzieren…
Nach einer gründlichen Einweisung, galt es die Taucheranzüge anzuziehen und die Ausrüstung anzulegen. Für Anfänger ein beschwerliches Unterfangen. Doch mit Engelsgeduld erklärten die Lehrer die Dinge auch gern drei Mal, schließlich sei Sorgfalt oberstes Gebot, damit das Tauchen auch zum sicheren und somit schönen Erlebnis wird.
Überhaupt war für die Neulinge alles bestens vorbereitet worden. Die Taucheranzüge lagen säuberlich sortiert bereit. Für jeden Schüler war ein Button mit Namen gemacht worden und die provisorische Abgrenzung zum Equipmentlager war sogar mit Ballons dekoriert. Es war von Seiten der Tauchschule einfach für alles gesorgt so dass alles hervorragend klappte“, freute sich auch Jutta Carstensen, Leiterin des Jugendhofs Knivsberg, die sich ihrerseits mit Kaffee, Kuchen und Saft um das leibliche Wohl der Taucher kümmerte, als diese wieder an Land gekommen waren. Zusätzlich wurden die „strapazierten“ Schüler von Stine Stokkebo von der Rothenkruger Kommune mit Wasser und Obst versorgt und so konnte die gelungene Veranstaltung am Gjenner Strand in gemütlicher Runde ausklingen.
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